Informationen zum Thema Suchthilfe und Suchtprävention sowie Hilfseinrichtungen für Betroffene und Angehörige.

Suchthilfe

Sucht ist eine Abhängigkeitserkrankung, die jeden Menschen treffen kann. Sie ist das nicht mehr kontrollierbare Verlangen nach einem bestimmten Gefühls-, Erlebnis- und Bewusstseinszustand.

Auf dieser Seite informieren wir über folgende Punkte:

Sucht ist eine Krankheit, die sich in seelischer, körperlicher und sozialer Abhängigkeit von Substanzen (wie z.B. Alkohol, Medikamente, Tabak, Cannabis, Kokain…) und Verhaltensweisen (wie z.B. Spielsucht, Internetsucht, Kaufsucht, Sportsucht, Essstörungen) äußert.

Mehr Infos über Suchtarten (legale und illegale Substanzen, Verhaltenssüchte…)[GN1]

Sucht kann schwere negative Auswirkungen auf die betroffene Person, ihr näheres Umfeld (Familie, Freundeskreis, Beruf, Schule) sowie auf die Gesellschaft als Ganzes haben. Das Wort „Sucht“ leitet sich von „siech“ ab und bedeutet „krank“.

Der Begriff „Sucht“ wird im Alltag in sehr unterschiedlichen Zusammenhängen verwendet. Einerseits wird er sehr eingeschränkt nur auf den Bereich der illegalen Substanzen angewendet (z. B. Heroinsucht), andererseits wird beinahe alles, was wir gerne haben oder tun, als Sucht bezeichnet (z. B. Kaffeesucht). Jedoch ist nicht alles, was wir im Alltag als Sucht bezeichnen, tatsächlich eine Sucht. Es gibt klar festgelegte Merkmale für dieses Krankheitsbild.

Laut Weltgesundheitsorganisation (WHO) wird nur dann von „Sucht“ bzw. „Abhängigkeit“ gesprochen, wenn während der letzten zwölf Monate drei oder mehr der folgenden Kriterien gleichzeitig vorhanden waren:

  •   Starker Wunsch oder Zwang
  •   Kontrollverlust
  •   Fortsetzung trotz negativer körperlicher, seelischer, sozialer Folgen
  •   Vernachlässigung von Vergnügen und Interessen
  •   Gewöhnung (Dosissteigerung)
  •   Entzugserscheinungen

Mehr Infos zu den Abhängigkeitsmerkmalen

Nicht jeder Konsum bzw. jedes Verhalten steht im unmittelbaren Zusammenhang mit einer Suchtgefährdung, kann aber trotzdem gesundheitsgefährdend sein oder riskante Verhaltensweisen begünstigen

Zahlreiche Einrichtungen der Suchthilfe bieten Beratung und Behandlung für suchtkranke Menschen und ihre Angehörigen. Daneben stehen immer auch die psychosozialen Beratungsstellen als Anlaufstellen und für eine weiterführende psychosoziale Betreuung zur Verfügung.

Unter Hilfe und Kontakt finden Sie die Beratungsstelle für Ihr Anliegen in Ihrer Nähe. Die Steiermark-Landkarte zeigt Ihnen die nächstgelegene Beratungsstelle.

Zur Versorgung Karte

Was ist Sucht?

Sucht ist eine Krankheit, die sich in seelischer, körperlicher und sozialer Abhängigkeit von Substanzen (wie z.B. Alkohol, Medikamente, Tabak, Cannabis, Kokain…) und Verhaltensweisen (wie z.B. Spielsucht, Internetsucht, Kaufsucht, Sportsucht, Essstörungen) äußert. 

Sucht kann schwere negative Auswirkungen auf die betroffene Person, ihr näheres Umfeld (Familie, Freundeskreis, Beruf, Schule) sowie auf die Gesellschaft als Ganzes haben. Das Wort „Sucht“ leitet sich von „siech“ ab und bedeutet „krank“.

Der Begriff „Sucht“ wird im Alltag in sehr unterschiedlichen Zusammenhängen verwendet. Einerseits wird er sehr eingeschränkt nur auf den Bereich der illegalen Substanzen angewendet (z. B. Heroinsucht), andererseits wird beinahe alles, was wir gerne haben oder tun, als Sucht bezeichnet (z. B. Kaffeesucht). Jedoch ist nicht alles, was wir im Alltag als Sucht bezeichnen, tatsächlich eine Sucht. Es gibt klar festgelegte Merkmale für dieses Krankheitsbild.

Wo bekomme ich Hilfe?

Zahlreiche Einrichtungen der Suchthilfe bieten Beratung und Behandlung für suchtkranke Menschen und ihre Angehörigen. Daneben stehen immer auch die psychosozialen Beratungsstellen als Anlaufstellen und für eine weiterführende psychosoziale Betreuung zur Verfügung.

Hier finden Sie alle Angebote in allen Bezirken der Steiermark im Überblick inkl. Kontaktdaten.

Wie erkenne ich ob ich süchtig bin?

Laut Weltgesundheitsorganisation (WHO) wird nur dann von „Sucht“ bzw. „Abhängigkeit“ gesprochen, wenn während der letzten zwölf Monate drei oder mehr der folgenden Kriterien gleichzeitig vorhanden waren:

  •   Starker Wunsch oder Zwang
  •   Kontrollverlust
  •   Fortsetzung trotz negativer körperlicher, seelischer, sozialer Folgen
  •   Vernachlässigung von Vergnügen und Interessen
  •   Gewöhnung (Dosissteigerung)
  •   Entzugserscheinungen

Mehr Infos zu den Abhängigkeitsmerkmalen

Nicht jeder Konsum bzw. jedes Verhalten steht im unmittelbaren Zusammenhang mit einer Suchtgefährdung, kann aber trotzdem gesundheitsgefährdend sein oder riskante Verhaltensweisen begünstigen.

Versorgungslandkarte

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Projekte & Prävention

Woran wir arbeiten: Aktuelle Projekte & Schwerpunkte im Bereich Suchthilfe und -prävention in der Steiermark.

Aufgaben der Suchtkoordination im Gesundheitsfonds

Die Suchtkoordination im Gesundheitsfonds Steiermark stimmt Abläufe, Vorgänge und Inhalte auf unterschiedlichen Ebenen und zwischen unterschiedlichen Institutionen und Akteur*innen aufeinander ab. Ihre Aufgaben sind hauptsächlich:

  • Planung und Koordination der Suchthilfe-Einrichtungen (Prävention, Ambulant, Stationär)
  • Koordination und Abstimmung der Angebote der Suchthilfe mit den Kooperationspartnern
  • Überwachung der Trends und Implementierung innovativer Angebote
  • Vergabe von Fördermittel
  • Vernetzung auf Landes- und Bundesebene
  • Regelmäßige Berichtserstattung über aktuelle Daten und Fakten
  • Kooperation und Abstimmung mit der Psychiatrie-Koordinationsstelle und den sozialpsychiatrischen Einrichtungen

Damit ist gewährleistet, dass die Versorgungsplanung in der Steiermark im Bereich Sucht und Drogen durch die Suchtkoordinationsstelle des Landes Steiermark im Gesundheitsfonds Steiermark über alle Versorgungsbereiche und -ebenen hinweg abgestimmt stattfinden kann.

Verbände und Gremien zum Thema Sucht

Bundesebene

  • Bundesdrogenforum – Expert*innengremium für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz
  • Gremium zur Qualität und Sicherheit der Substitutionsbehandlung § 23k SV des BM für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz
  • Expert*innengremium der Landesdrogenkoordinatoren
  • Sachverständigenkommission der Landessanitätskommission zur Substitution

 

Landesebene

  • Dachverband der ambulanten Suchthilfeeinrichtungen Steiermark
    Der Dachverband schließt sich aus mehreren Einrichtungen der Suchthilfe zusammen. Durch den Zusammenschluss sollen gemeinsame Zielsetzungen der Suchteinrichtungen aber auch Ziele einzelner Suchthilfeeinrichtungen erreicht werden. Die Ziele orientieren sich am Bedarf der Betroffenen und dem allgemeinen Interesse. Das übergeordnete Ziel ist eine gemeindenahe Vollversorgung in der steirischen Suchtkrankenhilfe. Der Dachverband tritt als Kooperationsplattform und Kompetenzcenter auf.
    Nähere Infos zum Dachverband
  • Drogenfachgremium
    Das Drogenfachgremium ist ein fachlicher Beirat zur Verbesserung der Bedingungen von suchtgefährdeten und -erkrankten Personen in der Steiermark. Dabei haben sich Fachexpert*innen der steirischen Suchthilfeeinrichtungen zusammengeschlossen und erarbeiten unter anderen Handlungsempfehlungen, Stellungnahmen und Positionspapiere zu suchtrelevanten Themen, zB. Positionspapier zu Cannabis
  • Arbeitsgruppe „Suchtprävention als Gemeinschaftsaufgabe“ (SAG)
    Seit 2002 ist die verpflichtende Zusammenarbeit zwischen der Fachstellen für Suchtprävention und der Polizei zur Suchtprävention an Schulen verpflichtend (Erlass Innenministerium). Daraufhin wurde in der Steiermark die Arbeitsgruppe „Suchtprävention als Gemeinschaftsaufgabe (SAG)“ gebildet.
    Die Arbeitsgruppe schließt sich aus Vertreter*innen von unterschiedlichen Institutionen und Berufsgruppen zusammen. Ziel ist es, suchtpräventive angeboten zu entwickeln und suchtpräventive Angebote miteinander zu vernetzen.
    In den vergangenen Jahren hat die Arbeitsgruppe Qualitätskriterien für suchtpräventive Maßnahmen erstellt und eine Checkliste zur Überprüfung der Qualität von suchtpräventiven Programmen an Schulen entwickelt.
    In der Arbeitsgruppe sind Vertreter*innen aus den Bereichen: Suchtprävention, Polizei, Suchthilfe, Bildungseinrichtungen und Behörden.
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