3. Vernetzungstreffen „Inklusion in der Medizin“

Bei der Veranstaltung am 5. November 2026 wurde Inklusion in der Medizin aus unterschiedlichen Blickwinkeln betrachtet. Eingeladen waren Gesundheitsberufe, Sozialwirtschaft Steiermark, Selbstvertreterinnen und -vertreter, Angehörige sowie sozialpsychiatrische Vereine und Gesellschaften.

Der Fokus des Treffens lag auf Gesundheitsförderung, Gesundheitskompetenz und Prävention im Bereich der medizinischen Versorgung von Menschen mit Behinderungen in der Steiermark im ambulanten sowie stationären Bereich.

Es wurde ein Bogen über Vorsorgeangebote, Informationsangebote und praktische Umsetzung bis hin zur Verbesserung der barrierefreien Kommunikation im Krankenhaus gespannt. Das Programm wurde zeichenbegleitet und in einfacher Sprache zusammengefasst.

Themen der Podiumsdiskussion waren Herausforderungen, Reibungspunkte und Erfahrungen mit einfacher Sprache in der Medizin.

© Barbara Mang / Gesundheitsfonds Steiermark

Aus dem Programm:

  • Vorsorgeangebote der Sozialversicherung/ÖGK in der Steiermark (Gernot Leipold, Geschäftsführer Gesundheitsfonds Steiermark)
  • Projekt „Gesund informiert“ (Bianca Heppner und Anja Mandl, Gesundheitsfonds Steiermark)
  • Projekt „Gesund bleiben“ (Daniel Wolfgang Pichlbauer, Lebenswelten der Barmherzigen Brüder Steiermark)
  • Verständigung ermöglichen: Chancen und Grenzen unterstützter Kommunikation mit Patientinnen und Patienten mit intellektuellen Beeinträchtigungen und Sprachbarrieren – Erfahrungen aus einem Pilotprojekt im Wiener Gesundheitsverbund (Sonja Regen, Dachverband Wiener Sozialeinrichtungen)
  • Standards und Prüfung für Assistenzhunde in Österreich (Karl Weissenbacher, Veterinärmedizinische Universität Wien)
  • Podiumsdiskussion: Einfache Sprache in der Medizin (Manela Glarcher von der KAGes, Dietmar Ogris vom Verein „Selbstbestimmt Leben Steiermark“, Sonja Regen vom Dachverband Wiener Sozialeinrichtungen und Karl Wohak von der Klinik Diakonissen Schladming)