Gesundheitskonferenz 2018
RSG 2025 – Aktuelle Projekte und Entwicklungen:
Mehr Nähe. Bessere Qualität. Mehr Beteiligung.
RSG 2025 – Aktuelle Projekte und Entwicklungen:
Mehr Nähe. Bessere Qualität. Mehr Beteiligung.
„Mehr Nähe. Bessere Qualität. Mehr Beteiligung.“ Unter diesem Motto will der Steirische Gesundheitsplan 2035 die gute Gesundheitsversorgung in der Steiermark noch besser machen. Gestärkt durch die durchgeführten regionalen Diskussions- und Informationsveranstaltungen, wurden die Prinzipien des Gesundheitsplanes 2035 in konkrete Planungs- und Entwicklungsschritte in den RSG Steiermark (Regionaler Strukturplan Gesundheit Steiermark) bis 2025 übersetzt und ist Maßstab für die in allen Regionen der Steiermark notwendigen Veränderungen in der Gesundheitsversorgung und gleichzeitig Voraussetzung für die Sicherstellung der besten medizinischen Versorgung für alle Steirerinnen und Steirer – heute und in Zukunft. Bei der 13. Steirischen Gesundheitskonferenz wurden die aktuellen Vorhaben und Entwicklungen im Bereich des Gesundheitstelefons und des ärztlichen Bereitschaftsdienstes präsentiert.
Der RSG 2025 legt die ersten Schritte zur Umsetzung des Steirischen Gesundheitsplans 2035 fest und soll zur Umsetzung konkreter Maßnahmen im Gesundheitswesen in allen Regionen, aber vor allem zur Stärkung der Primärversorgung in der gesamten Steiermark führen. Damit ist der RSG 2025 der wichtigste Meilenstein auf dem Weg zur Realisierung des Steirischen Gesundheitsplans 2035.

Bildtext: v.l.n.r.: Moderator Gerald Gross, Patientenombudsfrau Renate Skledar, Ärztekammerpräsident Herwig Linder, Geschäftsführer Notruf Niederösterreich Christof Chwojka, Landtagsabgeordneter Oliver Wieser, StGKK-Obmann Josef Harb, Gesundheitslandesrat Christopher Drexler. (© Gesundheitsfonds Steiermark/Hutter)
Das Fundament der zukünftigen Gesundheitsversorgung in der Steiermark bilden die abgestufte Notfallversorgung – die Neuordnung des Bereitschaftsdienstes und die Implementierung des Gesundheitstelefons, die auch im Mittelpunkt der diesjährigen Steirischen Gesundheitskonferenz standen.
Die von Experten erarbeiteten Entwicklungsschritte folgen den Grundsätzen des Gesundheitsplanes 2035: „Mehr Nähe. Bessere Qualität. Mehr Beteiligung.“ Sie garantieren damit schon heute wesentliche Verbesserungen im Gesundheitssystem von morgen.
Die wichtigsten Optimierungen des neu organisierten ärztlichen Bereitschaftsdienstes (Wochentagsnacht und am Wochenende) auf einen Blick:
Derzeit ist der Bereitschaftsdienst in der Steiermark in 92 Sprengeln gegliedert und zweifach organisiert:
- Einerseits dem freiwilligen Wochentagsnacht-Bereitschaftsdienst von Montag bis Freitag in der Zeit von 19:00 Uhr bis 07:00 Uhr und
- dem verpflichtenden Wochenendbereitschaftsdienst an Sam-, Sonn- und Feiertagen in der Zeit von 19:00 Uhr bis 07:00 Uhr des nächsten Werktages im Rahmen des Gesamtvertrages der Sozialversicherung.
Zusätzlich dazu ist der Großraum Graz organisatorisch anders geregelt als der Rest der Steiermark.
Da derzeit weder im freiwilligen noch im verpflichtenden Bereitschaftsdienst eine lückenlose Versorgung der Bevölkerung erreicht wird und um die Dienste insgesamt zu verschränken, wurde gemeinsam zwischen Ärztekammer, Sozialversicherung und Gesundheitsfonds Steiermark eine neue Lösung erarbeitet, die laufend durch die EPIG GmbH evaluiert wird.
Das wesentliche Ziel dieser Lösung ist die lückenlose medizinische Versorgung der steirischen Bevölkerung. Der Schwerpunkt dabei ist die Neuordnung des Bereitschaftsdienstes und die Implementierung des Gesundheitstelefons. Gleichzeitig wurden wesentlich attraktivere Arbeitsbedingungen für die teilnehmenden Ärztinnen und Ärzte vereinbart.
Die wesentlichen Punkte zur zukünftigen lückenlosen Versorgung der steirischen Bevölkerung sind:
- eine Zusammenlegung der Sprengel,
- eine organisatorische Vereinheitlichung von Montag bis Sonntag,
- eine Erweiterung des teilnahmeberechtigten ärztlichen Personenkreises sowie
- eine abgestimmte einheitliche vorgeschaltete Telefontriage.
Mit dieser gemeinsam abgestimmten Lösung ist damit ein weiterer Baustein im Gesundheitsplan 2035 gelungen, um die steirische Bevölkerung in Zukunft, zielgerichteter und vor allem umfassender zu versorgen.