„Gesunde Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter rechnen sich“

Betriebliche Gesundheitsförderung einzusparen mache deshalb auch in Krisenzeiten keinen Sinn, ist Roland Fink überzeugt. Wie konkret in seinem Unternehmen niceshops ein gesundes Arbeiten gefördert und gelebt wird, zeigte er bei der Gesundheitskonferenz.

Es geht nicht nur darum, wie gesund die Kolleg*innen sind, betont Roland Fink. „Man muss sich da die unterschiedlichsten Themen ansehen“, zeigt sich der niceshops-Gründer überzeugt. Wie ist die Arbeitsumgebung? Welche gesundheitsförderlichen Angebote biete ich? Wie kann ich als Unternehmen psychologisch unterstützen? „All das sind Aspekte, auf die ich achten muss.“

Betriebliche Gesundheitsförderung in Krisenzeiten

Und wie steht es mit der Wirtschaftlichkeit, gerade in Krisenzeiten? „Wenn ich Gesundheitsförderung gut mache, habe ich weniger Krankenstände“, nennt Fink ein Beispiel für eine positive Auswirkung. Er ist überzeugt: „Das macht hochgradig Sinn.“ Deshalb würde er den Sparstift auch in herausfordernden Zeiten nicht bei der Betrieblichen Gesundheitsförderung ansetzen. „Das sind definitiv nicht die Kosten, bei denen ich sparen würde. Fink sieht in der Betrieblichen Gesundheitsförderung eine Kulturfrage. „Deshalb muss ich mir das einfach leisten können.“

Fink Roland

„Betriebliche Gesundheitsförderung macht hochgradig Sinn und rechnet sich“, ist niceshops-CEO Roland Fink überzeugt.
© Erwin Scheriau

Über 70 verschiedene Arbeitszeitmodelle

Bei niceshops gibt es zahlreiche Maßnahmen, um ein gesundes Arbeiten zu fördern. „Auch die psychische Gesundheit ist uns dabei wichtig. Wir haben mehrere Kolleginnen und Kollegen, die bei Konflikten – auch abseits der Arbeitswelt – angesprochen werden können. Und wir kooperieren mit Instahelp, jeder Mitarbeiter und jede Mitarbeiterin erhält drei kostenlose Psychotherapie-Einheiten“, nennt Fink einige Beispiele.

Darüber hinaus bietet niceshops Gesundheitstrainings an und Physiotherapie- bzw. Massagestunden können zu Sonderkonditionen (nur 10 Euro je Einheit) gebucht werden. „Das ist praktisch immer ausgebucht“, verweist Fink auf die große Nachfrage. Gesundes Essen in der Kantine, über 70 verschiedene Arbeitszeitmodelle und Unterstützung bei der Kinderbetreuung sind ebenfalls gelebte Praxis. Nicht umsonst wurde niceshops für die Maßnahmen schon mehrfach ausgezeichnet und gilt als einer der besten Arbeitgeber Österreichs.

Betriebliche Gesundheitsförderung rechnet sich

Wie könnte man mehr Unternehmen davon überzeugen, dem niceshops-Beispiel zu folgen? „Es müsste noch stärker kommuniziert werden, dass sich Betriebliche Gesundheitsförderung rechnet. Für Unternehmen steht einfach der Kostenaspekt im Vordergrund“, steht für Fink außer Frage.

Spaß an der Arbeit

Ein spezielles persönliches Gesundheitsziel hat der Unternehmer übrigens nicht. „Ich orientiere mich einfach an meinem Wohlbefinden – und will weiterhin Spaß an der Arbeit haben.“

Über Roland Fink

Nach gefühlten 1.000 Online-Ideen und Fehlern startete Roland Fink 2006 seinen ersten Onlineshop. 2010 gründete er das Onlinehandel- und E-Commerce Unternehmen niceshops, dessen Umsätze seither jährlich im meist hohen zweistelligen Prozentbereich wachsen. In rund 40 entwickelten Shop-Portalen kaufen mehr als 1,5 Millionen aktive Kund*innen ein, die in 16 Sprachen serviciert werden. 2021 konnte ein Umsatz von 155 Millionen Euro erzielt werden. Seit 2018 wirtschaftet niceshops klimaneutral. Roland Fink ermöglicht im Unternehmen ein außergewöhnlich positives Arbeitsumfeld und setzt auf ein hohes Maß an Selbstverantwortung der Mitarbeiter*innen. Neben dem wirtschaftlichen Erfolg zählt niceshops zu den besten Arbeitgebern Österreichs.
www.niceshops.com

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